| Das Streuobst |
| Der Obstanbau beschränkte sich bis weit in das 17. Jahrhundert allein auf Klostergärten und Gutshöfe. Erst mit dem Dreißigjährigen Krieg begann die größere Verbreitung mit dem landwirtschaftlichen Obstanbau. Für die Selbstversorgung waren Streuobstwiesen in der damaligen Zeit von existentieller, wirtschaftlicher Bedeutung. Diese Streuobstwiesen gelten als Dauergrünland, werden sehr sparsam gedüngt und nur zweimal im Jahr gemäht. Als natürliche Biotope werden sie extensiv bewirtschaftet. Das heißt, es werden keine Pestizide oder andere Pflanzenschutzmittel angewendet. |
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